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Rahmenkonzeption

AHF ​​ Füreinander  Miteinander

1. Vorwort
2. Leitsätze
3. Trägerschaft
4. Geschichte
5. Lage
6. Signet
7. Ausstattung der Räume
8. Leistungen
9. Pflegemodell
10. Verpflegung
11. Betreuung
12. Religöse Angebote
13. Angehörigenarbeit
14. Ehrenämter
15. Kontakt


 

1. Vorwort

Das Altenheim Friedrichsburg ist eine vollstationäre Altenhilfeeinrichtung der Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. In ihrer Trägerschaft für das Altenheim wollen die Vorsehungsschwestern gemeinsam mit engagierten und fachlich qualifizierten Mitarbeitern älteren und pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause und die notwendige Hilfe geben. In der Einrichtung werden 138 Damen und Herren aller Pflegestufen versorgt und betreut.

Wir erwarten vom Leitungsteam des Hauses sowie von allen Mitarbeitern in sämtlichen Arbeitsbereichen die Bereitschaft, diesen Geist wach zu halten und auch künftig danach zu handeln.

Unser Ziel ist es, eine christliche Hausgemeinschaft zu bilden, die von gegenseitigem Vertrauen getragen ist, von Achtung und Verständnis füreinander sowie von partnerschaftlicher, kooperativer Zusammenarbeit. Nur so kann sich im Haus eine Atmosphäre herausbilden, in der sich sowohl die Bewohner als auch die Betreuenden wohlfühlen können.

Wir wünschen allen Beteiligten für diesen Weg ein offenes Herz und guten Mut!

Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung Deutsche Provinz e.V.

Anmerkung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, gemeint sind selbstverständlich immer beide Geschlechter.

 

2. Leitsätze

1. In unserem Denken und Tun fühlen wir uns dem christlichen Menschenbild verpflichtet.
2. Wir bekennen uns zu unserer christlichen Verantwortung und nehmen diese aktiv wahr.
3. Wir verstehen uns als soziales Dienstleistungsunternehmen, dessen ethisch-kultureller
Auftrag aus der christlichen Tradition erwächst.
4. Wir achten die Würde und Individualität des Einzelnen. Wir akzeptieren und respektieren
jeden Menschen in seiner Einmaligkeit, in seinem individuellen Verhalten und Erleben.
5. Wir orientieren uns in der Pflege und Betreuung an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen
und Bewohner.
6. Wir richten unser Handeln an sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten aus.
7. Wir schätzen die Motivation und Verantwortungsbereitschaft unserer Mitarbeiter und
fördern ihre Entwicklung und Qualifikation.
8. Wir pflegen den offenen und respektvollen Dialog in unserer Haus- und Dienstgemeinschaft.
9. Wir öffnen uns neuen Herausforderungen und richten unser Fachwissen lösungs- und
zukunftsorientiert aus.

 

3. Trägerschaft

Träger des Altenheims Friedrichsburg ist die

Altenheim Friedrichsburg gGmbH
Hoppendamm 29
48151 Münster

Die Überführung der Trägerschaft des Altenheims Friedrichsburg in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) erfolgte zum 1. Januar 2007 durch die Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung im Zuge der Zusammenführung der Rheinischen und Westfälischen Provinzen der Ordensgemeinschaft zur Deutschen Provinz.

 

4. Geschichte

Provinzhaus Friedrichsburg

Das Provinzhaus Friedrichsburg, auf dessen Gelände das Altenheim seit 1971 steht, wurde 1725 von dem Baumeister Gottfried Laurenz Pictorius als Landsitz für den Domherrn Friedrich Christian von Galen erbaut. Ihm zu Ehren wurde das Haus „Friedrichsburg“ genannt. Im Jahre 1930 erwarb die Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung das Gebäude und das umliegende Terrain.

Altenheim Friedrichsburg

Ende der 1960er Jahre begannen die Planungen für ein Altenheim, das 1973 bezogen werden konnte. Damals verbrachten dort 142 Senioren, davon 30 Ordensfrauen, ihren Lebensabend. 1993 baute die Ordensgemeinschaft in unmittelbarer Nachbarschaft eine Seniorenwohnanlage mit 28 Wohnungen.

1995 und 1996 wurde das Altenheim Friedrichsburg komplett saniert und modernisiert.

 

5. Lage

Das Altenheim Friedrichsburg ist ruhig und dennoch zentral gelegen, in unmittelbarer Nähe zum
Stadtkern, der fußläufig innerhalb von 15 bis 20 Minuten erreichbar ist. Das Haus umgibt ein weitläufiger Park.

Die Grünflächen sowie der nahegelegene Aasee laden zu gemütlichen Spaziergängen ein. Es sind ausreichend Bänke aufgestellt, um immer wieder Pausen machen und verweilen zu können. Menschen, die sich nicht mehr gut orientieren können, bietet dieses Terrain trotz seiner Größe einen geschützten und überschaubaren Bewegungsraum.

Die nächste Bushaltestelle ist nur 100 Meter entfernt. Innenstadt und Bahnhof sind von dort in wenigen Minuten erreichbar.

 

6. Signet

„Die kleine Pflanze in blauem Farbton bringt zum Ausdruck: Leben ist Wachsen. Die Voraussetzung für solches Wachsen lautet: Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So formulierte Schwester Rachel Greiving die Symbolik des Logos am 6. Januar 1997 anlässlich der Einweihung des modernisierten Altenheimes.

Die Farbe Blau symbolisiert das Leben: klare Luft, reines Wasser, gesunde Atmosphäre. Die Form der Pflanze erinnert zudem an ein großes F wie Friedrichsburg – eine gelungene optische Assoziation.

 

7. Ausstattung der Räume

Das Haus verfügt derzeit über 114 Einzelzimmer, 8 Doppelzimmer und 4 Zweiraum-Apartments.
Die Bewohner richten ihre Zimmer mit persönlichen Möbeln und vertrauten Gegenständen ein.

Auf diese Weise können sie sich fast wie zuhause fühlen. Auf jedem Stockwerk gibt es Gemeinschaftsräume für Gespräche und Spiele, zusätzlich sind Räume für kulturelle Veranstaltungen vorhanden, die dem Bedarf entsprechend vergrößert oder verkleinert werden können.

Die Gemeinschaftsräume sind wohnlich und funktional ausgestattet. Jeder Bewohner hat einen festen eigenen Sitzplatz am Esstisch, was Bewohnern, die nicht mehr ganz orientierungssicher sind, Sicherheit vermittelt.

Die großen Balkone sind nur über den Wohnbereich zu erreichen und stehen allen Bewohnern tagsüber zur Verfügung. An jedem Flurende befindet sich ein Wintergarten mit Balkon und Sitzecke, der zum Verweilen einlädt.

Ein Ort der Stille und Ruhe ist die hauseigene Kapelle, die jederzeit, auch außerhalb der Gottesdienste, zum Gebet und zur Besinnung aufgesucht werden kann.

Das Café und die Sitzgruppe neben dem Empfang im lichtdurchfluteten Eingangsbereich sind ein beliebter Treffpunkt für Bewohner und Gäste. Dort liegen Zeitschriften und die Tagespresse aus.

Im Erdgeschoss neben dem Café befindet sich auch die öffentliche katholische Bücherei „Bücherparadies für Jedermann“, eine Kooperation zwischen der katholischen Pfarrgemeinde St. Joseph und dem Altenheim Friedrichsburg. Die Leitung obliegt dem Altenheim Friedrichsburg, unterstützt durch ehrenamtliche Helfer aus den umliegenden Pfarrgemeinden.

Die Bücherei steht den Menschen aus der Umgebung ebenso offen wie Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen. Sie verfügt über ein umfangreiches Sortiment an Belletristik, Sach- und Kinderbüchern. Sitzgruppen laden zum Lesen und Verweilen ein. Alle Bücher können ausgeliehen werden.

 

8. Leistungen

Dem Auftrag und der Profession gemäß ist das Ziel der Mitarbeiter im Altenheim Friedrichburg, eine gute Altenpflege zu leisten, die die Menschenwürde beachtet und eine ganzheitliche Lebenspflege praktiziert. Die Bewohner sollen hier Sicherheit und Geborgenheit erfahren. Den Mitarbeitern sollen sichere Arbeitsplätze gewährleistet sowie Zufriedenheit, Selbstverwirklichung und Mitbestimmung ermöglicht werden.

Die Mitarbeiter sollen den alten Menschen in ihrer letzten Lebensphase verlässliche Partner sein. Sie versorgen die Bewohner nach bewährten und neuesten Erkenntnissen in Pflege, Sozialarbeit, Wohnen und Ernährung. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch der Pflegebedarf ist. Die Pflegestufe wird durch den Medizinischen Dienst der Pflegekassen (oder vergleichbare Dienste anderer Pflegekassen) festgestellt.

Der hohe Anteil an Fachkräften in allen Funktionsbereichen sowie die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter gewährleistet eine hohe Qualität in Versorgung und Pflege.

 

9. Pflegemodell

In den vergangenen Jahren haben sich unterschiedliche Modelle und Konzepte in der Pflege, Betreuung und Begleitung von alten und kranken Menschen entwickelt. Im Altenheim Friedrichsburg wird das mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell nach Dr. Cora van der Kooij praktiziert. Die Mäeutik geht davon aus, dass das Wissen um das, was notwendig und sinnvoll ist, im Menschen schon vorhanden ist. Es muss lediglich durch geschicktes Fragen aktiviert und zum Vorschein gebracht werden. Die Pflegenden verstehen sich deshalb als Fragende, Suchende und Forscher. Sie erfahren dabei ihr Pflegetalent, ihnen wird bewusst, was sie innerlich bereits unbewusst wissen und fühlen. Im Mittelpunkt steht stets die Beziehung zwischen Pflegebedürftigen und Pflegenden, die beide gleichermaßen wertgeschätzt werden.

Die Pflegenden im Altenheim Friedrichsburg kombinieren verschiedene Theorien, Methoden und Fertigkeiten, ergänzt durch die individuelle Charakteristik, Pflegeplanung, Bewohnerbesprechung und Umgangsempfehlung. Das hat zu dem integrierenden Begriff der „erlebensorientierten Pflege“ geführt, die sich an den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten des zu Pflegenden orientiert. Ausgangspunkt und Ziel ist stets der positive Kontakt mit dem Bewohner. Auf diese Weise ist es jederzeit möglich, den durch das Leitbild definierten hohen Ansprüchen gerecht werden.

 

10. Verpflegung

Die Mahlzeiten haben im Altenheim Friedrichsburg einen hohen Stellenwert und prägen den Tagesablauf der Bewohner. Eine hauseigene Grossküche versorgt Bewohner, Gäste und Mitarbeiter täglich mit frischen und schmackhaften Gerichten. Das Angebot an Speisen und Getränken ist flexibel und kann den individuellen Wünschen der Bewohner entsprechend variiert werden. Sowohl bei den Haupt- und Zwischenmahlzeiten als auch beim Nachmittagskaffee bestehen jeweils verschiedene Wahlmöglichkeiten.

Die bedarfs- und altersgerechte Ernährung orientiert sich an den neuesten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen. Bei der Auswahl der Lebensmittel ist in erster Linie die Qualität ausschlaggebend, regionale Anbieter werden bevorzugt.
                    
Der Servicebereich richtet in den Räumlichkeiten des Hauses auch persönliche Feste und Feiern für die Bewohner aus. Das täglich geöffnete Café offeriert eine reichhaltige Auswahl an Kuchen und wird von Bewohnern ebenso wie von Angehörigen und Gästen gerne genutzt.

 

11. Betreuung

Die Auswahl der Angebote bei der Pflege und Alltagsgestaltung richtet sich nach den individuellenWünschen und Bedürfnissen der Bewohner sowie nach ihrer Lebensgeschichte, unterstützt durch persönliche Besuche und Gruppenangebote des Sozialen Dienstes.

Im Wochen- und Monatsverlauf finden zahlreiche erlebensorientierte Aktivitäten statt, beispielsweise Singen, Sitzgymnastik nach Musik, Gedächtnistraining, Kreativangebote, Vorlesegruppen und Literaturkreis. Dabei erleben die Bewohner ihre eigenen Kompetenzen, sie können Kontakte knüpfen und bleiben körperlich und geistig beweglich.

Bei an Demenz oder gerontopsychiatrisch Erkrankten achten die Pflegenden vor allem darauf, dass die Bewohner sich positiv erleben und wohlfühlen. Durch spezielle Angebote in den Wohnbereichen sowie in der Einzelbegleitung auf dem Zimmer erfahren sie die Gemeinschaft. Die Pflegenden berücksichtigen dabei, dass ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen persönlichem Ruhebedürfnis und Aktivität gefunden werden muss.

Darüber hinaus bietet das Altenheim Friedrichsburg ein vielseitiges Kulturangebot mit Ausstellungen, Vorträgen, Konzerten, Festen und Feiern. Die monatlichen Aufführungen von Clowns sowie Musiktherapie und Hundebesuche steigern die Lebensfreude und schlagen eine Brücke zu persönlichen Lebenserinnerungen.

 

12. Religöse Angebote

In der hauseigenen Kapelle besteht jederzeit die Möglichkeit zur stillen Andacht, und es finden regelmäßig Gottesdienste statt. Die Heilige Messe wird täglich gefeiert, vierzehntägig ein evangelischer Gottesdienst. Alle Gottesdienste werden mit Hilfe einer Videokamera auch in die Zimmer übertragen. Bettlägerige können die Heilige Kommunion während der Eucharistiefeier auf dem Zimmer empfangen.

Die Hochfeste und Feiertage im Verlauf des Kirchenjahres werden in besonderer Weise begangen. So wird zu Beginn der Osternacht vor dem Haus das Osterfeuer angezündet, an Fronleichnam macht die Prozession vor dem Altenheim Station. In der Fastenzeit trifft sich die Hausgemeinschaft zum Kreuzweggebet, in den Marienmonaten zur Maiandacht bzw. zum Rosenkranzgebet, in der Adventszeit zur kurzen Besinnung. Dadurch ergibt sich – wie auch zu jedem Gottesdienst – eine gute Anbindung an die Nachbarschaft und Kirchengemeinde.

Meditationen stehen Bewohnern wie Mitarbeitern offen. Verstorbener Bewohner wird im Gebetgedacht, dazu sind auch Angehörige eingeladen. Gerne wird auch der Kontakt zu Geistlichen anderer Konfessionen vermittelt, oder es wird ermöglicht, das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen.

Die im Haus lebenden Ordensschwestern sind bei der liturgischen Gestaltung der religiösen Angebote eine große Unterstützung. Aber nicht nur bei den Feiern in der Gemeinschaft ist ihr Wirken sichtbar und lebendig, sie besuchen die Bewohner auch gerne für ein individuelles Gespräch und Gebet auf den Zimmern.

 

13. Angehörigenarbeit

Die Angehörigen sind für alle Mitarbeiter im Altenheim Friedrichsburg wichtige Partner und stellen ein Bindeglied dar zwischen dem früheren Leben und dem Leben im Altenheim. Die Arbeit mit den Angehörigen beginnt schon vor dem Einzug der Bewohner, indem sie zum Beispiel den Biographie-Bogen ausfüllen. Auch geben sie wertvolle Hinweise auf die Vorlieben, Gewohnheiten und Bedürfnisse des künftigen Bewohners. Nach der Eingewöhnungsphase erstellt der Soziale Dienst mit den Bewohnern einen Wochenplan zur Tagesgestaltung mit Aktivitäten, Therapien und Besuchen. Die Angehörigen ergänzen ihn mit ihren eigenen Angeboten.

Angehörige können direkt oder nach Terminabsprache mit den Mitarbeitern der unterschiedlichen Fachbereiche Kontakt aufnehmen. Sie können auch an Gruppenaktivitäten oder Ausflügen teilnehmen oder auf Wunsch kleine Pflegemaßnahmen übernehmen. Sie sind ebenfalls willkommen, wenn es darum geht, die Bewohner zu Terminen bei Ärzten, Akustikern oder Optikern zu begleiten.

Zu Festen und Veranstaltungen werden Angehörige und Betreuer gezielt eingeladen und integriert. Bei Bedarf werden soziale Beratungen oder Entlastungsgespräche angeboten.

 

Miteinander leben, bis wir Abschied nehmen

Der Tod ist – wie auch die Geburt – ein ganz natürliches Ereignis, das bei jedem Menschen zum Leben gehört. Das Sterben ist kein plötzlich eintretendes Ereignis, keinen Schlusspunkt, kein fertiges Ergebnis. Es ist eher mit einer Reise vergleichbar, mit einem Weg, der zu gehen ist. Dieser Weg macht verschiedene Kurven mit Hurden und Hindernissen und hat doch ein klar erkennbares Ziel: den Übergang, die Schwelle zum Tod.

Die Mitarbeiter des Altenheims Friedrichsburg bieten jedem Bewohner, seinen Angehörigen und ihm nahestehenden Menschen die in dieser letzten wichtigen Lebensphase gewünschte Begleitung an – unabhängig von der jeweiligen Weltanschauung. Das Ziel ist dabei nicht, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den verbleibenden Tagen mehr Leben. Jedem Menschen – und sei er noch so alt, krank oder hilflos, gilt die Zusage Jesu vom „Leben in Fülle“ (Joh 10.10), die sich nicht erst auf ein Leben nach dem Tod bezieht. Mit dem Herannahen des Todes kommt oftmals der Wunsch nach einer Rückschau auf das gelebte Leben auf. Jeder Sterbende hat das Recht, seine Gefühle, die der nahende Tod in ihm auslöst, auf seine Weise auszudrücken. Ihn auf dieser Wegstrecke einfühlsam zu begleiten, ist allen Mitarbeitern ein wichtiges Anliegen.

Nach der Sterbephase ist es für Angehörige, Mitbewohner und Mitarbeiter wichtig, in Ruhe und guter Atmosphäre von Verstorbenen Abschied zu nehmen. Dazu gestalten die Mitarbeiter eine kleine Feier auf dem Zimmer des verstorbenen Bewohners, und es wird im Beisein von Mitbewohnern, Mitarbeitern, Angehörigen und Freunden ein Gebet gesprochen.

 

14. Ehrenämter

Ehrenamtliche Tätigkeiten sind im Altenheim Friedrichsburg ein unverzichtbarer Bestandteil bei der umfassenden Pflege und Begleitung der alten Menschen. Die persönliche Sorge um die Bewohner, getragen von einer christlichen und sozialen Grundhaltung und persönlicher Kompetenz, bedeutet eine wertvolle Leistung für die gesamte Einrichtung.

Konkret wird das durch:
• Besuche
• Gespräche
• gemeinsame Café-Besuche
• Begleitung beim Spaziergang oder bei der Ausfahrt im Rollstuhl
• Begleitung beim Gang zum Arzt, zum Einkauf in der Stadt oder Ähnlichem

Weitere Personen engagieren sich im Bereich Dekoration und Blumenschmuck sowie bei Gruppenaktivitäten und in der Bücherei.

 

15. Kontakt

Altenheim Friedrichsburg
Offenbergstraße 19, 48151 Münster
Telefon 0251/52 002-0
Telefax 0251/52 002-179

Altenheim Friedrichsburg gGmbH
Hoppendamm 29, 48151 Münster
Telefon 0251/52 002-0
Telefax 0251/53 51-210

info@altenheim-friedrichsburg.de
www.altenheim-friedrichsburg.de

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